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Heuschrecken wüten im Norden

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Nachdem es in diesem Jahr heftig geregnet hat (wenn auch in manchen Regionen nicht lange genug, so dass am Ende doch zahlreiche Hirsefelder vertrocknet sind), wütet jetzt eine Heuschreckenplage im ländlichen Nordnamibia, wo der Hirseanbau die Existenzgrundlage der Menschen ist.

Die Heuschrecken haben vielerorts bereits große Teile der Hirse vernichtet, die kurz vor der Ernte stand. Unsere Pallium-Partnerinnen Rauna und Frieda senden Eindrücke von der Katastrophe, wie im Folgenden das Feld von Friedas Schwester.

Viele Familien werden kaum etwas ernten könnten. Hilfe vom Staat oder vom Roten Kreuz, sagen sie, ist nicht in Sicht. Es herrscht große Verzweiflung.

Nach dem guten Regen breiten sich die Heuschrecken in Nordnamibia weiter aus. Die Regierung sprüht jetzt wohl Gift, was bedeutet, dass die Tiere wochenlang im Kraal bleiben müssen.